Die Klitschkos, der FC Bayern und die Love-Parade: Der verunglückte Rainer Schaller spannte alle für McFit ein

Der bei einem Flugzeugabsturz umgekommene Selfmade-Millionär Rainer Schaller war ein Meister des Marketings. Von Würzburg zog er aus und schuf die grösste Fitnesskette der Welt. Sein Name bleibt aber auch verbunden mit der Love-Parade-Katastrophe im Jahr 2010.

Michael Rasch, Frankfurt
Drucken
Ein Leben für das Geschäft und den Sport: Der McFit-Gründer Rainer Schaller posiert im Mai 2020 in einem Kölner Fitnessstudio seiner eigenen Kette.

Ein Leben für das Geschäft und den Sport: Der McFit-Gründer Rainer Schaller posiert im Mai 2020 in einem Kölner Fitnessstudio seiner eigenen Kette.

Andreas Rentz / Getty

Um eine gute Marketing-Idee war Rainer Schaller nie verlegen: Er engagierte einst die in Deutschland sehr belieben Witali und Wladimir Klitschko als Testimonials für seine Sportstudiokette McFit, heuerte den Stardesigner Michael Michalsky für den Entwurf von Home-of-Fitness-Studios mit Loft-Charakter an oder ersteigerte für eine Million Euro zugunsten der Aktion «Ein Herz für Kinder» ein Fussballspiel der McFit-All-Stars gegen den FC Bayern. Zu dem Event kamen rund 50 000 Zuschauer in die Arena auf Schalke. Der Einsatz hat sich meist gelohnt – in nur gut zwanzig Jahren schuf Schaller ein globales Fitnessstudio-Imperium.

Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen

NZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.

Bitte passen Sie die Einstellungen an.