Der operative Verlust schrumpfte um fast ein Viertel auf 55 Millionen Euro. Damit gab es Positives und Enttäuschendes, denn Analysten hatten sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Verlust mit mehr gerechnet.

Mit Blick auf das wichtige Blutkrebsmedikament Monjuvi legten die Produktverkäufe um fast ein Drittel auf fast 22 Millionen Euro zu. Hier hatte das Biotech-Unternehmen bereits in der vergangenen Woche allerdings seine Erwartungen an das Gesamtjahr reduziert. Der Wettbewerb - unter anderem durch die jüngsten Zulassungen zusätzlicher Zweitlinien-Therapieoptionen für bestimmte Blutkrebsformen - habe zugenommen, hatte es zur Begründung geheissen. Der Netto-Produktumsatz mit Monjuvi soll 2022 nun noch bei 90 bis 110 Millionen US-Dollar liegen, nach 110 bis 135 Millionen zuvor.

(AWP)